Wer obdachlos ist, Mangel und Gewalt erlebt, ist an Leib und Leben gefährdet.

Etwa 40.000 wohnungslose Menschen leben in Berlin, um die
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davon sind schätzungsweise obdachlos.
Ärzt*innen, Zahnärzt*innen und Pflegekräfte in medizinischen Anlaufstellen haben 2019 in Berlin in fast 33.000 Fällen* obdachlose Menschen medizinisch und hygienisch versorgt.
Der Bedarf an medizinischer Hilfe für obdachlose Menschen ist dauerhaft sehr hoch.
Es ist davon auszugehen, dass sehr viele Behandlungsfälle in Einrichtungen stattfinden, die nur notdürftig ausgestattet sind und von ehrenamtlichen, insbesondere pensionierten Ärzt*innen unterstützt werden.
Eine auskömmliche Finanzierungsstruktur für die medizinischen Anlaufstellen fehlt weiterhin.

Runder Tisch zur medizinischen und zahnmedizinischen Versorgung

Es ist davon auszugehen, dass wenigstens zwei Drittel aller Behandlungsfälle außerhalb der Einrichtungen, die der bisherigen Förderlogik des Berliner Senates entsprechen, behandelt werden – und auch dies nur notdürftig und in der Regel durch ehrenamtliche, insbesondere pensionierte Ärzte.
Diese unbefriedigende Situation hat dazu geführt, dass alle Einrichtungen, die in der medizinischen Versorgung obdachloser Menschen tätig sind, 2014 einen Runden Tisch zur medizinischen und zahnmedizinischen Versorgung obdachloser Menschen gegründet haben. Der Runde Tisch sorgt dafür, dass dieses brisante Thema nicht vergessen wird, und arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Situation für die obdachlosen Menschen.
Gesundheitsbericht 2016
Positionspapier 2014
Behandlungszahlen

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